FANDOM


Gundar ist ein Lutpriester aus Gonthabu, den Alfadas dazu überredet nach Firnstayn zu kommen, damit der den Bewohnern des Dorfes beistand leistet. Seit er im Dorf lebt ist dieses friedlicher geworden.

Der weißhaarige Priester, versteht sich auf Kräuter und auf Seelen, zudem vermag er die Zeichen des Luth zu lesen, die der Schicksalsweber den Bewohnern des Dorfes schickt um sie vor Unheil zu warnen.


In Firnstayn Bearbeiten

Nach dem Unglück, das Ole Ragnarson passierte, stellte er fest, das der Hundezüchter die Götter bestohlen hatte. Er stahl Eisen von den Eisenmännern um es in seine Hundepeitschen einzuflechten. Er ist überzeugt, dass die Götter dafür die Strafe über das Dorf schickten, die die vielen rätselhaften Toten verursachte. Gundar machte sich auf den Weg, den Frevel von Ole auszugleichen. Er stieg in die Berge zu den Eisenmännern. Ohne Gundars Wissen folgte Alfadas Sohn Ulricdem Prister. Zur Abenddämmerung suchte Gundar Zuflucht im Wehrberghof. Wo er Thorfinn und seine Familie tot vorfand. Dort wurde er von Ulric eingeholt, der helfen wollte den Gottesfrevel auszugelichen, damit seine Freundin Halgard wieder gesund werden würde.


Am WehrberghofBearbeiten

In der Nacht die der Luthpriester am Wehrberghof  verbringt sieht er eine Spinne, groß wie ein Schwein. Sie Sprach zu ihm: „Bei der Spinne unter dem Regenbogen liegt mein Geschenk für dich“.


Das Geschenk Bearbeiten

Am nächsten Morgen fand er den geschändeten Eisenmann und schlug die gestohlenen Eisenteile vorsichtig wieder in die Lücken die durch ihr fehlen entstanden waren.

Er schickte Ulric, in der Umgebung nach einem Regenbogen zu suchen, um das Zeichen zu finden, das Luth ihm im Traum geschickt hatte. Der Regenbogen ergab sich aus einem Eiszapfen, der von einem Fichtenzapfen hing. Darunter war eine handtellergroße Spinne in den Fels geritzt. Um das Geschenk Luths zu heben, entzündeten Ulric und er ein Feuer, um die Eisschicht aufzutauen, wo das Geschenk sein musste. In einer Spalte an der von Luth genannten Stelle, fanden Gundar  etwas schweres, das in schimmeliges Leder eingeschlagene Geschenk, das leise klirrte wenn man es bewegte. Gundar hatte eine Vermutung was es sein konnte. Ein Kettenhemd, dies konnte nur bedeuten, dass Luth ihn, den Priester in den Krieg schickte.


Der Kampf mit dem Geisterhund Bearbeiten

Auf Grund des Schneesturms der sie auf dem Rückweg überraschte, mussten die beiden Gefährten zwei Tage auf dem Wehrberghof verweilen. Zwei Tage wurde er von einem Traum heimgesucht. In diesem Traum sah er Firnstayn aus der Sicht eines Vogels. Er landete auf dem Giebel des Langhauses des Jarls Alfadas. Kurz nachdem die Sonne hinter den Bergen verschwand. Er sah eine Spinne zwischen den Holzschindeln des Daches hervor kriechen. Sie wurde immer größer und sprach zu ihm:

Vahelminist dein Name, das musst du ihm sagen, du musst ihm auch sagen, das er dein Licht rauben muss, wenn er wieder sein will, was er einst war. Komm nicht zu spät“


In einem zweiten Traum, der ihn Heimsuchte, hatte er Ulric im Schnee zurück gelassen. „Du musst es tun“ flüsterte eine Stimme in seinem Kopf „Das Leben des Jungen ist verwirkt, du musst es tun.“

Dieser Traum wurde Wirklichkeit, Ulric war auf dem letzten Stück des Passweges gestolpert und hatte sich den Fuß verstaucht, er konnte nicht mehr weiter gehen. Gundar hat gefleht und gebettelt, er schrie den Jungen sogar an, aber alles half nichts, Ulric konnte nicht mehr laufen. Gundar konnte den Jungen nicht zurück lassen, so trug er ihn zurück nach Firnstayn. Der Priester war am Ende seiner Kräfte, der Junge war zwar leicht, aber das Geschenk Luths, das rostige Kettenhemd schnürte ihm die Luft ab. Seine Atmung war nur noch ein Japsen.

Als er endlich das Langhaus erreichte und eingetreten war, traf er auf das Untier. „Vahelmin ist dein Name“ krächzte er. Worauf die Schreckenskreatur sich ihm zuwandte. Auch den anderen Satz sprach er zu dem Ungeheuer. Das Wolfspferd wandte sich jetzt endgültig Gundar zu. Die Bestie stieß in Gundars Brust, blaues Licht umspielte ihn. Dann war es wieder verschwunden und mit dem Licht auch die Kreatur.

Als Yilvina versuchte dem Priester zu helfen, stellte sie fest, dass die Wände seines Herzens so dünn waren wie Pergament. Nicht die Anstrengung Ulric zu tragen und auch nicht der Geisterhund brachten Gundar um. Seine Zeit war einfach gekommen.

Gundar starb, er zog in die Goldenen Hallen ein.


Die letzte Ehre Bearbeiten

Gundar wurde im Dorf beerdigt und von den Bewohnern Firnstayns mit stoffstreifen geehrt, die sie an dünne Ruten banden. Sogar Yilvina ehrte den Priester nach dem Brauch der Fjordländer und schnitt einen Streifen Stoff von ihrem Umhang und knotete ihn an einen der Äste.


Nach dem Angriff der Trolle auf Honnigsvald Bearbeiten

Als Ulric, Halgard, Yilvina und Blut aus Honnigsvald flohen, erschien er der kleinen Gruppe als Geist. Er sagte zu Ulric, er hätte ihn nicht den weiten Weg den Hang hinab zum Haus seiner Mutter getragen um nun zuzusehen wie er erfriert.

Gundar erklärte, das Luth ihm gestattete hätte nochmal zurück zu kehren, weil die Lebensfäden der beiden Menschen aus dem Webmuster geraten waren. So aber, konnte er das Bild das Luth sponn noch retten. Gundar wollte den Flüchtenden einen Ort zeigen, an dem sie nicht von dem schrecklichen Feind getötet werden würden, der sie verfolgt. Yilvina war allerdings sehr misstrauisch. Gundar führte sie zum Fjord, einen Seitenarm entlang. Vor einer steilen Felswand blieb er stehen und erzählte von einer verborgenen Höhle unter dem Wasser. Er wollte, dass sie das Eis aufbrechen und durch den verborgenen Eingang in die Höhle gelangen. Gundar eröffnete ihnen, dass er den Verlauf ihrer Schicksalsfäden kannte, wenn sie ihm nicht folgten und ins kalte Wasser stürzen, dann würden sie entweder von ihrem Verfolger getötet, oder sie erfrieren noch in dieser Nacht.

Als die beiden Kinder in die Höhle geschwommen waren, entzündete der Geist des Luthpriesters ein Feuer. Sowie die Flamen an Kraft gewannen, verschwand er.


QuelleBearbeiten

Elfenwinter

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki