FANDOM


Lyndwyn ist eine Elfe aus Arkadien. Sie hat lockiges schwarzes Haar und lindgrüne Augen, die mit goldenen Sprenkeln durchsetzt sind. Sie ist eine Magierin und Heilerin mit schrecklicher Höhenangst.

Lyndwyns Großvater ist der Fürst von Arkadien Shahondin.


Geschichte Bearbeiten

Lyndwyn wird für eine Verräterin gehalten, als der Beschuss der Trolle auf Vahan Calyd begann, weil sie ihren magisch erschaffenen Feuervogel, den sie zur Show auf dem Fest der Lichter presentierte, in die Dunkelheit der Hafentürme schickte. So sah es für alle Anwesenden aus, als habe sie das Zeichen zum Beschuss gegeben.

Auf der Flucht vor den Trollen aus dem brennenden Vahan Calyd, in den Wäldern der Mangroven, nach dem Angriff der Gärtnerbienen waren nur noch sie, Silwyna, Orimedes, Gondoran, Ollowain, Emerelle und Yilvina am leben geblieben. Sie befreite ihre noch lebenden Gefährten vom Bienengift in ihrem Blut und machte Ollowain einen Luftröhrenschnitt, der zu ersticken drohte. Zusammen mit den überlebdenden flüchtete die kleine Gruppe nach Firnstayn. Sie lehnte es rundweg ab, einen der groben Stoffe der Menschen auf der Haut zu tragen, deshalb trägt sie nach wie vor ihre zerrissenen Kleider von der Flucht aus Vahan Calyd. Nach einer Woche im Dorf der Menschen kehrte sie mit Ollowain, Orimedes und Gondoran nach Albenmark zurück.

Zusammen dem Schwertmeister gelangen sie über die Albenpfade auf die Mahdan Falah nach Phylangan. Die Brücke, die in einem Abgrund endet wird ihr fast zum Verhängnis, als sie nicht in der Lage ist, ihre Höhenangst zu kontrollieren. Dank Ollowain, der sie von der Brücke führt rettet ihr das Leben. Da Lyndwyn die Trägerin Emerelles Albenstein ist, den sie der Elfenkönigin gestohlen hat, übertrug Landoran ihr das Kommando über die Verteidigung der Felsenfestung gegen die Trolle. In allen militärischen Belangen vertraut sie auf den Rat des Schwertmeisters Ollowain.

Lyndwyn überredete Lysilla, die von Landoran zu seinem Sohn geschickt wurde um ihn zu massieren und aufzumuntern, nachdem sie Ollowain vor dem Liebesspiel die Augen verbunden hat, mit ihr die Rollen zu tauschen. Lyndwyn befürchtete, das sie Ollowain niemals mehr so nahe wie auf der Mahdan Falah gekommen wäre, wenn sie es nicht mit einer List versuchte. Sie konnte außerdem den Gedanken nicht ertragen zu wissen das Lysilla mit ihm.....

Lyndwyn beteuert den Albenstein nur an sich genommen zu haben um die Königin und ihre Gefährten zu heilen. Ohne seine Macht hätte sie es nicht geschafft. Nur Ollowain wollte sie im Todeskampf nicht mit Magie heilen, weil sie dann in sein innerstes gegriffen hätte. Dadurch hätte sich ihr seine Seele erschlossen. Sie wünschte sich ihn zu kennen, aber auch das dies sein Geschenk an sie ist.

Lyndwyn beichtete Ollowain das sie in das Mordkomplott in Vahan Calyd verwickelt war. Ihr Feuervogel hätte das Achterkastell so ausleuchten sollen, das ihr Bruder Vahelmin Emerelle unmöglich mit einem Pfeil verfehlen konnte. Währe dieser Anschlag doch fehlgeschlagen, hätte sie die Königintötensollen. Nachdem sie jedoch Ollowain gesehen hatte, wie er mit seinem Leib die Königin schützte, konnte sie ihren Befehl nicht mehr ausführen, denn Ollowain war der weiße Ritter, von dem sie immer geträumt hatte. Als sie dann auf dem Schiff sah das Ollowain genauso war wie in ihren Träumen, verliebte sie sich in den Schwertmeister. Sie wollte ihm gefallen, die seine sein. Lyndwyn schwor, das nicht sie es war, die den Trollen ein zeichen zum Angriff gab.

Als sie Emerelle heilte blickte sie in ihre Seele, sie ist ein Hort unendlicher Qualen.

Nach dem gestohlenen Liebesabenteuer verabschiedete sie sich von Ollowain mit den Worten: Ich werde nun meinen Preis für das eine Mal zahlen, dass ich dich wirklich getäuscht habe. Du weißt ja, man sagt: Leidenschaft ist das was Leiden schafft. Lebe wohl mein weißer Ritter. Nach dem sie und Ollowain sich geliebt hatten, ließ sie sich nicht mehr blicken, sie ließ Ollowain über Landoran ausrichten, dass sie ihm eine gute Reise wünschte. Landoran behauptete sie sei unabkömmlich um ihm das selbst mitzuteilen. Lyndwyn kämpfte in der Halle des Feuers gegen die Übermacht des Vulkans, der unter dem Berg erwacht war.

in der Halle des Feuers kniet sie auf dem Boden, dort wo sich Flammenzungen im Muster der Bodenplatten überschneiden, die Hände auf den Boden gepresst und den Kopf gesenkt und in tiefer Meditation entrückt. Sie leitet den Chor der Magier, die das Feuer unter der Festung bekämpfen Seit sie die Zaubernden leitet gibt es sehr viel weniger Tote als bei Landoran. Als Phylangan rettungslos verloren war, holte Ollowain sie aus den Halle des Feuers.

Nachdem Lyndwyn und Ollowain mit dem Schlitten den Hang hinab gerast waren und der Schlitten stürzte erwachte sie aus ihrer Trance. Sie heilte die Verletzungen ihres bewusstlosen Liebsten und spendete ihm Wärme. Auf dem weiten Schneefeld traf der Shi Handan Shahondin auf seine Enkelin Lyndwyn. Er verlangte von ihr, ihn kraft ihrer Gedanken zurück zu holen. Aus ihm wieder den zu machen, der er einst war. Sie solle die Kraft des Albensteins nutzen. Als Lyndwyn ihren Großvater einen neuen Leib schuf verlangte dieser nach dem Albenstein, den Lyndwyn ihm nicht gab. Kurz darauf zerriss der magische Leib des Fürsten und ein dunkler Hundekopf bedeckt mit schwarz schillernden Schuppen schob sich aus dem Leib des Elfen. Sie war sich bewusst, das die Gestalt, die aus dem Magischen Leib ihres Großvaters gebrochen war, nichts mehr mit ihm gemein hatte. Sie schuf einen Bannkreis im Schnee, verschloss sich vor der Stimme der Kreatur und dachte an den Tanz über dem Feuer, dem Chor der Magier. Sie dachte an die Hitze. Diese Hitze wob sie in den Leib den sie erschaffen hatte. Plötzlich begann die Kreatur von innen heraus zu leuchten, Flammen schlugen aus der Schnauze. Der Leib den sie erschaffen hatte verging in blendendem Licht.

Weit unten am Hang entdeckte sie Trolle. Sie beschloss den Trollen entgegen zu gehen um Ollowain zu retten. Sie drückte ihm den Albenstein in die rechte Hand, dann ging sie den Trollen entgegen. Sie wurde von drei Kundschaftern der Trolle gefangen und auf einen Großen Schild gebunden, der nach Blut und Exkrementen roch. Gegenüber von ihr war ein zweiter Schild in den Schnee gerammt. Als die Trollschamanin Birga mit der Befragung begann, häutete sie zuerst den kleinen Finger der Elfe und heftete sie an den gegenüber liegenden Schild. Lyndwyn überlegte, ob sie wohl den Mut hatte sich selbst die Zunge abzubeißen. Damit sie nicht über den Albenstein, die Königin und Ollowain sprach. Die Trollschamanin löste noch weitere Hautstreifen von ihrem Körper, zuletzt zog Birga die Gesichtshaut Lyndwyns ab.

Die Elfe machte Ollowain auf sich aufmerksam, als er, auf der Suche nach ihr durch das verlassenen Lager der Trolle streifte. Lyndwyn sagte dem Schwertmeister, das sie die Königin nicht verraten hätte.

Lyndwyn ging ins Mondlicht. Sie wob einen Zauber um diesen Moment hinaus zu zögern, weil sie ihren schönen weißen Ritter noch einmal sehen wollte, aber dann verging der Zauber und sie wurde von silbernem Licht umspielt. Dann war sie verschwunden.

Als Ollowain endlich, über 1000 Jahre später den Weg ins Mondlicht fand, wartete sie bereits auf ihn und empfing ihn.

QuelleBearbeiten

Elfenwinter

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki